aus einer Presse- Mitteilung Frankfurt (ots) - Völlig unbekleidet und mit einem Klebeband gefesselt ist am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr eine junge Frau am Autobahnzubringer in Griesheim in Höhe Gutleutstraße 407 von Passanten aufgefunden worden. Bei der Frau handelt es sich um eine 23-jährige Polin, die sich seit einigen Monaten in Frankfurt aufhält und im Bahnhofsgebiet wohnt. Gegenüber einer alarmierten Funkstreifenbesatzung erklärte die Frau in einer ersten Befragung, sie sei vergewaltigt worden. Nach ihrer medizinischen Versorgung in einem Krankenhaus konnte die Geschädigte gestern von Beamten des zuständigen Fachkommissariates K 13 vernommen werden. Die 23-Jährige gab an, dass sie am Dienstagabend im Bahnhofsgebiet von einem Mann angesprochen worden sei, der ihr zuvor schon mehrfach dort begegnet sei. Er habe sie gefragt, ob sie etwas mit ihm trinken gehen wolle. Zunächst habe sie abgelehnt und sich dann doch überreden lassen und sei in das Fahrzeug des Mannes eingestiegen. Nachdem man eine Weile umhergefahren wäre, sei man schließlich nach Griesheim gefahren. Unter dem Vorwand austreten zu müssen hielt der Mann am späteren Tatort an. Er stieg aus dem Auto, ging zur Beifahrertür, öffnete diese und zerrte die junge Frau wortlos aus dem Wagen. Dabei zog er sie teilweise aus, klebte ihr mit einem Klebeband die Hände auf den Rücken und wickelte dieses auch über den Kopf und Mund der Frau. Danach wurde sie in das Fahrzeuginnere gestoßen und dort vergewaltigt, nachdem sie zuvor vollständig entkleidet worden war. Nach der Tat versuchte der Mann die Geschädigte auch an den Fußgelenken zu fesseln, was ihm jedoch nicht gelang, da sich das Opfer heftig wehrte. Die Frau konnte anschließend zunächst wenige Meter flüchten, wurde jedoch vom Täter wieder eingeholt. Im weiteren Verlauf wickelte der Unbekannte noch mehr Klebeband um Hände und Kopf der Frau und zerrte sie dabei über den Asphalt. Hierbei erlitt die 23-Jährige zahlreiche Schürfwunden. Der Mann ließ erst von der Frau ab, nachdem es ihm aufgrund ihrer heftigen Gegenwehr erneut nicht gelungen war diese an den Fußgelenken zu fesseln. Stattdessen lief die 23-Jährige ein Stück weg, worauf der Täter in den Pkw einstieg und davonfuhr. Nach Angaben der Geschädigten soll es sich bei dem Täter um einen Deutschen gehandelt haben, der etwa 35 Jahre alt und ca. 170 cm groß gewesen sein soll. Der schmale Mann hatte graue/schwarze Haare und soll vermutlich mit einem dunklen Audi Kombi unterwegs gewesen sein. Die Frau konnte auch das Teilkennzeichen des Wagens ablesen.
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